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Wie du dir Stress zum Freund machst - indem du erkennst, dass er dir nützt.

Aktualisiert: 25. Apr.

Nicht Stress selbst ist wirklich schädlich, sondern daran zu glauben, dass er uns schadet.

Anregungen, um eine produktiven Umgang mit Stress zu etablieren.


Der Mythos ist weit verbreitet: Stress ist der Feind. Stress macht krank. Von der einfachen Erkältung bis hin zur Herz-Kreislauf-Erkrankung. Ansichten, die dir sicher vertraut sind, schließlich scheint dies laut Kelly McGonigal, einer US-Gesundheitspsychologin, dies der gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung zu entsprechen.


Da die Angst vor Stress in die Liste der Top-Todesursachen in Amerika katapultiert wurde - mit 20.000 Todesfällen im Jahr - wollte die Forscherin mehr darüber wissen. Denn die Angst vor Stress als Todesursache stand noch vor Krankheiten wie Aids und Hautkrebs. McGonigal (The Upside of Stress, 2016) wurde bei ihren Interviews mit einem inneren Konflikt konfrontiert: All die Jahre hatte sie Leuten erzählt, wie schrecklich und gesundheitsschädlich doch Stress sei. Sie stellte sich die Frage, ob denn ein anderer Umgang mit Stress wiederum gesundheitsfördernd sein könnte – und die Wissenschaft bestätigt dies.


●      bei Stress will uns der Körper uns mehr Energie zuführen

●      Druck, Schweißausbrüche und Herzrasen sind genau dafür gedacht

●      entscheidend ist aber unsere Wahrnehmung von Stress

●      bei einer positiven Einstellung bleiben die Adern entspannt, wie bei Freude oder Mut


Die Ausschüttung von Oxytocin stellt die gesunde Seite von Stress dar. Dieses Oxytocin ist ein Stresshormon, es schützt unser Herz in Stressmomenten und hilft diesem sich zu regenerieren, nachdem die Nebeneffekte von Stress aufgetreten sind.


Oxytocin stärkt das Herz und unser Sozialverhalten, denn es ermutigt uns mit anderen in Kontakt zu treten, Hilfe zu suchen, zu reden und dergleichen. Dass ein gesundes Sozialleben auch der eigenen Gesundheit wohltut, ist bekannt.


Oxytocin ist zusätzlich ein Empathie-Hormon ('Kuschel-Hormon') und unterstützt unsere Lebensqualität und unser Zusammengehörigkeits-Gefühl. Beziehungen auf Augenhöhe stärken das gegenseitige Vertrauen und den Respekt.


Schlussendlich ist also ein Perspektivwechsel nötig. Wenn du Stress als Kreativitäts-Booster siehst und er nicht zu häufig bei dir auftaucht, dann bist du auf dem besten Weg, dir ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen. Hindernisse, die mit Stress einhergehen, zu überwinden, geben dir eine innere Balance.


Mehr? Gerne. Melde dich über das Kontaktformular und wir besprechen deine Wünsche.





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